types of construction

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Bauwerke der Begegnung und Abwesenheit
Simon Sommer

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Beteiligte: 
Amrei Heyne
Fertiggestellt seit: 
August 2013
Betreuung: 
Prof. Jörg Winde, Prof. Dr. Pamela C. Scorzin M.A.
Abschlussarbeit: 
Ja
Exemplar im bl?: 
Ja

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Buchtypen: 
Kunst-/Fotoband
Format (mm):
395 ×
 300 ×
 14 mm
Gewicht: 
1360g
Umfang: 
78 Seiten

Konzept

Types of construction – Bauwerke der Begegnung und Abwesenheit Das Fotoprojekt „types of construction“ welches zugleich meine BA-Abschlussarbeit ist, befasst sich mit der Dokumentation und architektonischen Analyse von Bauwerken, die einer urbanen Gesellschaftsstruktur zur Bewältigung ihres Tagesablaufs dienen. Es sind meist Durchgangsorte, die keinen direkten Selbstzweck verfolgen, sondern vielmehr auf die funktionale Erfüllung ihrer Aufgabe reduziert sind. Mich interessiert bei diesem Projekt, in wieweit ein Zusammenhang zwischen unserer Gesellschaft, welche diese Orte, Verkehrsflächen und Bauwerke erschaffen hat und zugleich tagtäglich frequentiert und den Bauwerken selbst, außerhalb ihrer Funktion, als eigenständige Objekte im Sinne einer architektonischen Raumskulptur besteht. Zur Untersuchung dieser Fragestellung habe ich über einen längeren Zeitraum eben solche Bauwerke, konkret Flughäfen, Messen, Bahnhöfe, Straßen und Verkehrsflächen fotografisch dokumentiert und dabei versucht, auf einer vergleichenden Ebene Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Regelmäßigkeiten herauszuarbeiten. Das Projekt ist dabei auf Großstädte Deutschlands reduziert, wenngleich wesentlich imposantere Beispiele in asiatischen und amerikanischen Metropolen zu finden gewesen wären. Der Grund hierfür liegt in dem Anspruch, nicht nur vordergründig möglichst imposante Aufnahmen zu erschaffen, sondern vielmehr darauf hinzuweisen, in wieweit Strukturen bekannter Metropolen unser lokales, doch immer weiter globalisiertes Gesellschaftssystem beeinflussen. Ein interessanter Nebenaspekt dieses Projekts ist die Wirkung der eingangs genannten Topoi, werden diese einmal außerhalb ihrer normalen Betriebszeiten, also ohne ihre reguläre Funktion völlig auf den Ort selbst reduziert, menschenleer dargestellt. Sie verursachen in Zusammenhang mit einem streng grafischen Bildaufbau eine Irritation der Sehgewohnheit beim Betrachter und vermitteln meist ein ambivalentes Gefühl der Einsamkeit und Verlassenheit.

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Buchkennung: 
2014 - 0309