was wird und was nicht – symposium zur theorie und praxis zukunftsorientierter gestaltung

Datum: 
Freitag, 27 Oktober, 2017 - 17:30

designschaffende beschäftigen sich professionell mit der zukunft: sie entwerfen regelmäßig neue zustände, die gegenwärtig unbekannt sind. mit jedem entwurf bringen die akteure der verschiedenen gestalterischen disziplinen vorschläge für neue formen in eine welt, die sich anhand ihrer entwürfe verändert. ihre arbeit ist sozusagen »konstruktive kritik am bestehenden« und ist als solche eng mit dem fortschritt verbunden. doch wie soll der fortschritt, der sich offensichtlich durch gezielte entscheidungen gestalten lässt, zukünftig aussehen?
die globalisierte welt stellt die vorstellungen der vergangenen jahrzehnte auf den prüfstand. grundsätze wie wachstum und wettbewerb erscheinen mit dem wissen um die soziale ungleichheit und die massive umweltbedrohung, die sie produzieren, nicht mehr zukunftsfähig. es ist die große aufgabe unserer zeit, andere formen zu entwerfen, die auf zukunftsorientierten inhalten basieren.

das symposium lädt gestaltende aller disziplinen und generationen ein, gemeinsam über inhalte von veränderung nachzudenken und die kriterien für zukunftsfähige entwürfe neu auszuloten. zum auftakt werden vier vorträge die diskussion eröffnen: am freitag abend wird ein vortrag die wissenschaftliche sicht auf das thema erörtern, bevor ab samstag vormittag ideen, ansätze und beispiele aus den bereichen kommunikationsdesign, objekt- und raumdesign und architektur vorgestellt werden.   
 

was wird und was nicht 
symposium zur theorie und praxis zukunftsorientierter gestaltung  
 

freitag, 27. oktober 2017  
17:30 uhr 
begrüßung: martin middelhauve und kai kühmichel 
18:00 uhr 
saskia hebert  
 

samstag, 28. oktober 2017  
11:00 uhr 
spector books 
anne könig und jan wenzel  
12:30 uhr 
van bo le-mentzel  
14:00 uhr 
raumlabor berlin  
axel timm 
 
fh dortmund  
fb design  
max-ophüls-platz 2 
44137 dortmund  

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