Genise

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Jannike Stelling

kriterien im detail

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Beteiligte: 
Severin Gruner, Timo Brunzel, Sascha Kretschmar, Nikolai Ziener
Fertiggestellt seit: 
März 2014
Betreuung: 
Prof. Dirk Gebhardt, Prof. Sabine an Huef
Abschlussarbeit: 
Exemplar im bl?: 
Ja

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Buchtypen: 
-
Kinderbuch
Kunst-/Fotoband
Format (mm):
200 ×
 280 ×
 3 mm
Gewicht: 
190g
Umfang: 
52 Seiten

Konzept

Als ein erstes Schlagwort: Sexting - ist die private Verbreitung erotischen Bildmaterials des eigenen Körpers über SMS, MMS. Kurz : durch Mobiltelefone. Das (Koffer-) Wort setzt sich zusammen aus Sex und Texting. Das vor allem von Teenagern und jungen Erwachsenen praktizierte Sexting basiert auf Fototausch. Durch die heutigen modernen Kommunikationsmöglichenkeiten der Mobiltelfone und der Darstellung von Sex in allen leicht zugänglichen Medien, wird das einst kindlichen Verständnis von „Ich zeig dir meins - du zeigst mir deins“ von den heutigen Teenagern `falsch` interpretiert. Sie bekommen eine ganz andere Wahrnehmung von Sex, ein anderes Verständis. Sie können ohne weiteres , unverschlüsselte Pornographische Seiten im Internet aufrufen und bekommen ein ganzes Sortiment an Auswahl. Sie sehen auf einen Klick wie eine Frau von drei Männern gleichzeitig penetriert wird und denken das ist Sex - So und nicht anders. Außerdem, Teenager neigen bekanntlich dazu ihren sogannten Idolen hysterisch nachzueifern. Wenn diese, selbst noch jung „abdrehen“ und von einem lieblichen Kinderstar zur „erotischen Rebellion“ übergehen,- tun es ihnen Tausenden gleich. Neben der Tatsache durch die Medien leicht an diese Eindrücke zu gelangen, kommt hinzu, dass sie die Verbreitung unterschätzen - durch ihre eigenen Mobiltelefone, durch Druck von Gleichaltrigen (Thema Mobbing) etc. Meine Arbeit basiert auf dieser Thematik. Jedoch weist sie nur mit einem gewissen Sarkasmus darauf hin, an Stelle des erhobenen Zeigefingers. Optisch verweist das Heft an die BRAVO, POPCORN und auch an das YPS-Heft. Es gibt Poster, Typografische Elemente aus den „Jugendheften“ , Dr. Sommer - Zitate und immer wieder Anlehnungen an „harmlose“ kindliche Dinge.

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Buchkennung: 
2014 - 0269