Das Buch
Dazwischen
| Allgemein | |
|---|---|
| Titel: | Dazwischen |
| Untertitel: | Impressionen des Strukturwandels im ländlichen Raum Südniedersachsens |
| Autor: | Stefanie Vielhauer |
| Beteiligte: | - |
| Fertiggestellt seit: | September 2011 |
| Betreuung: | Prof. Cindy Gates |
| Abschlussarbeit: | Ja |
| Exemplar im bl vorhanden: | Ja |
| Buchtypen: | Kunst-/Fotoband |
| Format (mm): | 209×278×14,83 |
| Gewicht: | 637g |
| Umfang: | 92 Seiten |
Konzept
Dazwischen - ermöglicht einen Einblick in aktuelle gesellschaftliche Probleme im ländlichen Raum. Probleme, die sich zwischen Tradition und Moderne, Verfall und Romantik und Landflucht und Idylle auftun. Die südniedersächsischen Orte Adelebsen und Bodenfelde dienen dabei als exemplarische Beispiele schleichender Veränderungen, die mittlerweile auch den Westen Deutschlands erreichen. Denn sie verlieren durch den demografischen Wandel, starke Landflucht und die wachsende Arbeitslosigkeit zunehmend Einwohner, bieten aber mit ihrem altertümlichen Stadtbild und der schönen Umgebung immer noch einen attraktiven Wohnstandort. Trotz der zunehmenden Sehnsucht nach ländlicher Idylle sind zahlreiche Wohnungen, ehemalige Geschäftsgebäude sowie Bauernhäuser und landwirtschaftlich genutzte Immobilien vom Leerstand betroffen. Selbst den historischen und denkmalgeschützten Fachwerkhäusern droht der Verfall. Auch einschlägige Studien prognostizieren eine massenhafte Entleerung, weil die Gesellschaft stetig altert und die jungen Menschen in die Städte fliehen, in denen sie sich bessere Bildungs- und Arbeitsplatzchancen erhoffen und an einem größeren Kultur- und Kommunikationsangebot teilhaben können.
Entwickeln sich also die malerischen Orte, deren Architektur als nordeuropäisches Kulturgut gilt, zu Geisterstädten, oder gibt es zeitgemäße Lösungen? Die Arbeit macht auf das Problem aufmerksam, indem die Gemütlichkeit und Schönheit dieser Gebäude mit dem fortschreitenden Verfall kontrastiert wird. Dabei geht es keineswegs um eine bloße Gegenüberstellung, sondern vielmehr wird anhand der Bilder deutlich, dass es sich um ein vielschichtiges Problem handelt, in dem es zwar Lösungsvorschläge, aber keine eindeutigen Wege gibt. Die Arbeit nutzt die Stärken fotografischer Darstellung, um unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen und Impulse zum Umdenken zu geben.
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