Das Buch
Das Gro_e SZ
| Allgemein | |
|---|---|
| Titel: | Das Gro_e SZ |
| Untertitel: | - |
| Autor: | Daniela Tegeler |
| Beteiligte: | - |
| Fertiggestellt seit: | März 2008 |
| Betreuung: | Prof. Sabine an Huef |
| Abschlussarbeit: | Ja |
| Exemplar im bl vorhanden: | Ja |
| Buchtypen: | Fachbuch |
| Format (mm): | 166×273×22,8 |
| Gewicht: | 765g |
| Umfang: | 272 Seiten |
Konzept
Unser Alphabet hat eine Lücke.
Wir verwenden nicht nur 26 Buchstaben (und 3 Umlaute), wir schreiben auch Eszett. Da für diesen Kleinbuchstaben keine Entsprechung als Großbuchstabe zur Verfügung steht, ersetzen wir ihn laut Rechtschreibregelung bei der Großschreibung mit SS, was in vielen Fällen zu Missverständnissen oder auch Verwechslungen führen kann. Denn so lässt sich nicht mehr unterscheiden, ob MASSE nun »Masse« oder »Maße« bedeutet, oder ob Herr WEISS nun »Weiß« oder »Weiss« heißt.
Seit 130 Jahren gibt es Bestrebungen, ein Versal Eszett einzuführen, allerdings scheint nie zu einem bahnbrechenden Erfolg gekommen zu sein. Als im April 2007 nun in diversen Medien die Meldung auftauchte, dass aller Voraussicht nach das versale Eszett als neues Zeichen im internationalen
Zeichensatz Unicode aufgenommen werden soll, entfachte erneut eine Diskussion um dieses umstrittene Thema.
Es tauchten wieder Lösungsvorschläge für die Form des großen Eszetts auf. Dabei wird fast ausschließlich eine Versalierung des Kleinbuchstaben in Betracht gezogen, weil diese als für den »Benutzer« am leichtesten erlernbar gehalten wird. Die Formen weisen jedoch trotz typografisch ausgefeilter Differenzierungen immer noch eine große Ähnlichkeit zum Buchstaben B auf. Neue Formvorschläge konnten sich bisher nicht durchsetzen, da der schreibenden Bevölkerung das Erlernen eines neuen Zeichens nicht zugetraut wird.
Aber muss das große Eszett zwingend mit dem kleinen Eszett verwandt sein – oder wäre es möglich, eine ganz neue Form in unser bekanntes Alphabet einzuführen? Diese Überlegung ist Ausgangspunkt meiner Arbeit, in der ich vorhandene Ansätze analysieren und nach neuen Möglichkeiten suchen werde, einen geeigneten Lösungsvorschlag für das große Eszett zu finden. Dieses Diplomprojekt ist eine Hommage an den letzten typisch deutschen Buchstaben.
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