Buchlabor Blog

über bücher und fotografie – was ist das fotobuch?

Kategorie: Buchlabor

ausstellung und symposium
eröffnung: 25.11.2016 ab 15.30h

das buchlabor – institut für buchforschung (i. gr.) der fachhhochschule dortmund, fachbereich design und die uzwei kulturelle bildung veranstalten das forschungs- und ausstellungsprojekt dialoge über bücher zum thema über bücher und fotografie – was ist das fotobuch? der begriff fotobuch wird in der medialen diskussion – gerade im bereich der fotografie – ganz selbstverständlich benutzt, ist aber als allgemein gültige definition weder in der buchwissenschaft noch als buchgattung existent. das forschungsprojekt untersucht dezidiert den zusammenhang zwischen dem medium buch und dem bildmedium fotografie als eine außergewöhnlich funktionierende verbindung, die sich fragestellungen zur gestalt des buchkörpers, zum materialkanon und seiner technischen umsetzung widmet. in einer prozesshaften und ergebnisoffenen recherche wird ein fundierter und nachvollziehbarer kriterienkatalog zur einordnung und beurteilung zum ›buch mit fotografien‹ erstellt, angewandt und veröffentlicht.

die ausstellung präsentiert neben beiträgen des buchlabor die auswahl eines internationalen wettbewerbs und workshopergebnisse aus der zusammenarbeit mit 
der uzwei. die reihe dialoge über bücher versteht sich als diskussions- und ausstellungsraum für forschende und innovative ansätze der buchgestaltung.

programm
15.30h: begrüßung
16.00h: catharina graf, zürich
17.00h: felix koltermann, berlin
18.00h: ruben lundgren, peking
19.00h: eröffnung

adresse
dortmunder u –...<br><br>weiterlesen...

dialoge über bücher – ausstellung: über lesen

Kategorie: Buchlabor

bl_dialoge_2015_plakat_digital_01RZ wir möchten euch herzlich zur eröffnung unserer ausstellung dialoge über bücher – über lesen am samstag, dem 25. april 2015 im dortmunder u einladen. eröffnungssymposium um 14.00 uhr → jan filek – read/ability. typografie und lesbarkeit → ralf herrmann – speed reading – über die leserlichkeit von schrift auf straßenschildern → ulrike stoltz – kreuz&quer / hin&her – über nicht lineares lesen in büchern ausstellungseröffnung um 18.00 uhr dortmunder u – zentrum für kunst und krativität uzwei, kulturelle bildung leonie-reygers-terasse 44137 dortmund ausstellung vom 25. april bis 7. juni 2015 täglich 11.00 bis 18.00 uhr (mo geschlossen) schön wäre eine kurze rückmeldung zur teilnahme am symposium unter: ueberlesen@buchlabor.net wir freuen uns auf euer kommen! <br><br>weiterlesen...

Neue Ausstellung!

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Im April 2015 findet eine neue Ausgabe der Reihe Dialoge über Bücher mit dem Schwerpunkt über lesen. Auch dieses Mal möchten wir Euch bitte uns möglichst viele tolle Arbeiten zum Thema für die Ausstellung im Dortmunder U zu schicken. Weitere Informationen dann im Januar. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Das buchlabor-team.<br><br>weiterlesen...

Das buchlabor at the PhotoBookMuseum

The Photobookmuseum

 

Muss ein Fotobuch Fotos enthalten?In zwei Wochen öffnet das erste und einzige Festival seiner Art die Tore: The PhotoBookMuseum.
Während ihr diese Zeilen lest entsteht im Kölner Carlswerk das Mekka der internationalen Fotobuch-Szene. Von August bis Oktober können sich die Besucher durch ein Meer aus Fotobüchern treiben lassen und die Klippen der Erkenntnis erklimmen. Unter der Fragestellung: „Was ist eigentlich das Fotobuch?“ präsentiert das buchlabor neue Gestaltungsansatze, waghalsige Theorien und und die Früchte jahrelanger Forschung. In unserem Fotobuch-Labor könnt Ihr uns helfen den abstrakten Begriff mit Leben zu füllen. Nach einem inspirierenden Tag auf dem Festival, mit Vorträgen, Workshops, Führungen und Aktionen wird uns sicher jeder eine andere Antwort auf die Frage geben können:

Was ist das Fotobuch für Dich?

Daten und Fakten:

The PhotoBookMuseum
The Carlswerk Edition
18.August - 03.Oktober 2014
Köln-Mühlheim

OpeningWeek
19.-24.August 2014

PhotokinaWeek
16.-21. September 2014
In dieser Woche findet in Köln gleichzeitig die Photokina statt.

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DecodeCuneiform – Digitale Keilschrift

Digitale_Keilschrift

Von der Tontafel zum Computer-Screen. Die Keilschrift, welche um 3300 v.Chr. von den Sumerern in Mesopotamien entwickelt wurde ist das erste Schriftsystem der Menschheit. Sogar die ägyptischen Hieroglyphen entstanden erst 300 Jahre später. Die Schriftzeichen entwickelten sich von Piktogrammen, also vereinfachten Abbildungen von  Gegenständen, Tieren und Menschen hin zu Ideogrammen. Damit konnten auch abstrakte Begriffe wie »Liebe« oder »Hoffnung« dargestellt werden anstatt lediglich kindische Aufzählungen wie »Ziege 5« zu Papier – oder sagen wir eher Ton – zu bringen. Die Tontafel war auch ein ausschlaggebender Faktor für das Aussehen der Zeichen. Statt die Zeichen in das Material zu ritzen, wurden sie mit einem Griffel in den Ton gedrückt. Dies beschleunigte das Schreibhandwerk enorm. Letztlich wurden die Zeichen immer abstrakter bis sie nur noch einzelne Silben darstellten.

Nun wurden die antiken Schriftzeichen digitalisiert. Initiator des Projektes DecodeCuneiform an der Fachhochschule Mainz und dem Institut Designlabor Gutenberg ist Johannes Bergerhausen, Professor für Typografie.
Das Projekt ist die logische Fortsetzung seines Projektes DecodeUnicode, welches dem Nutzer den digitalen Gebrauch aller Sprachen/Schriftzeichen der Welt ermöglichen möchte.

Das Buch »Digitale Keilschriften – Digital cuneiform« enthält ein Verzeichnis aller Schriftzeichen...<br><br>weiterlesen...

33pt 2014 - Bunt und laut wars.

Ein paar Eindrücke vom 33pt-Symposium. Bunt und laut wars. Besonders während der Performence von Grzegorz Laszuk, welcher vor seinem Auftritt am Mischpult die Warnung aussprach: »Vorsicht, ich werde singen.« Und ja, eigentlich ging es um Design. Wie das zusammenpasst, lässt sich wohl nur durch den expressiven Workflow kreativer Freigeister erklären, zu denen auch zweifelsohne Sebastian Zimmerhackl gehört. Ein Multitasking-Talent ohne gleichen so scheint es, bedenkt man seine Vita mit der Organisation zahlreicher Symposien, Ausstellungen und Workshops. »Neue Freude finden« ist dabei sein Motto und ganz nebenbei studierte er auch mal Grafikdesign. Laut seiner Mutter hätte er das Studium zwar abbrechen dürfen, doch ein Abschluss war für den Mainzer Ehrensache. Ebenso selbstverständlich schien es Fabia Zindel keinen Millimeter ihrer Stoffe zu verschwenden. Kurzerhand wurden schicke Tabletts gepresst, ein Glücksgriff wie sich bald herausstellte - den die gehen immer - und überbrücken Sommertage die zu heiß sind für bunte Halstücher. Die Textildesignerin kommt in den Sommermonaten aber erst richtig ins schwitzen. Die handwerkliche Produktion ihrer Kollektionen ist ihr genauso wichtig wie der Gestaltungprozess und so zelebriert sie jährlich einen Printmarathon in ihrer kleine Siebdruckwerkstatt. In Bewegung sind die Bilder von Martin Retschitzegger grundsätzlich, nicht...<br><br>weiterlesen...